Der Julenissen in Norwegen

Jedes Kind kennt den Weihnachtsmann. Auch in Norwegen. Dabei ist dieser importiert und hört auf den Namen Julemann. Viel bedeutender ist der Julenissen. Dabei handelt es sich um einen Gnom, der mit seiner Schar von Helfern am Weihnachtsabend den Kindern die Geschenke bringt. Wenn man der Legende glauben darf, dass wohnt der Julenissen in Norwegen im Stall. Dort hat er eine wichtige Funktion, denn ihm werden übernatürliche Kräfte nachgesagt. Mit diesen beschützt er Haus und Hof.

Im Unterschied zum Weihnachtsmann bringt der Julenissen die Geschenke nicht durch den Kamin. Das wäre auch viel zu aufwendig und gefährlich. Der Kamin wird schließlich noch immer in vielen norwegischen Haushalten zum Heizen verwendet. Es ist eine der Weihnachtstraditionen in Norwegen, dass die Kinder für den Weihnachtswichtel Haferschleim in Schüsseln auf die Fensterbänke stellen. Vergessens sollte man diese Stärkung nicht. Sonst spielt einem der Julenissen streiche, so wie es seit Jahrhunderten überliefert wird.

In ländlichen Regionen denken die Hausbewohner aber nicht nur an den Julenissen. Auch die Tiere des Hofes bekommen spezielles Weihnachtsfutter. Für die Vögel stellen viele Haushalte auch heute noch das Julenek heraus. Dabei handelt es sich um einen Bund Hafer als Futterquelle.

 

Was weiß man über den Julenissen in Norwegen?

Es gibt viele Mythen und über die Generationen haben sich verschiedene Erzählungen verbreitet. Durchgesetzt haben sich zwei davon. Eines ist aber sicher. Der Weihnachtsmann in Form des Julenissen lebt in Norwegen. Daran besteht für Norweger ein Zweifel. Ein Teil ist sich sicher, dass er in dem ruhigen Ort Drøbak am Oslofjord. Viele Norweger sind aber auch der Meinung, dass er in Nissedal bei Vrådal beheimatet ist.

Unstrittig ist aber auf jeden Fall die Postadresse des norwegischen Weihnachtsmannes. Wer ihm eine Karte oder einen Wunschzettel schicken möchte, der schreibt an folgende Adresse: Julenissens Postkontor, Torget 4, 1140 Drøbak.

Sicher ist man sich auch, dass der Weihnachtnisse dezent gekleidet ist. Er hat kein auffälliges rotes Gewand. Den weißen Bart hat er hingegen mit seinem kommerziellen Artgenossen gemein. Und auch eine rote Mütze darf nicht fehlen. Wenn man ihn betrachtet, dann könnte man den Julenissen auch für einen winterlichen Wanderer halten. Und das ist ja auch gar nicht so abwegig, wenn er legt bei Verteilen der Geschenke ja riesige Entfernungen zwischen den einzelen Häusern zurück.

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  • Kreuzer, Kristina (Autor)
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Ohne Julenissen kein Weihnachten

Nicht nur als Überbringer der Weihnachtsgeschenke spielt der Julenissen in Norwegen eine wichtige Rolle. Er ist spätestens im Dezember nicht mehr weg zu denken und hält in ganz unterschiedlicher Form Einzug in die Häuser und Wohnungen im ganzen Land. Er ziert norwegische Weihnachtkarten und ist auf vielen Elementen der Weihnachtsdekoration abgebildet. Servietten und Tischdecken sind dabei die beliebtesten Formen.

Neben dem Julenissen sind aber auch Wichtel, Engel, Herzen und Sterne sowie eine Weihnachtskrippe in fast jeder Familie Bestandteil der norwegischen Weihnachtsdekoration. Verwendet werden dabei meist natürliche Materialien wie Stroh, Holz, Baumrinde und Moos. Dies gilt sowohl für selbstgebastelten Weihnachtsschmuck wie für gekauften.

Julenissen in Norwegen: Selbstverständlich auch in der Hauptstadt Oslo.
Julenissen in Norwegen: Selbstverständlich auch in der Hauptstadt Oslo.

Für Deutsche ist es vielleicht verwunderliche warum es in den skandinavischen Ländern nicht einen einheitlichen Julenisser gibt. Was sich einst historisch so entwickelt hat, ist heute eine schöne Abwechslung und bietet die Gelegenheit ganz verschiedene nordische Weihnachten zu feiern.